Google Street View Hyperlapse

11.04.2013

Die Leute bei Teenhan+Lax haben ein großartiges Programm geschrieben, um Zeitrafferaufnahmen mit Google Street View zu erstellen. Ihr bestimmt die Strecke durch setzten von Punkt A bis B und die Blickrichtung der Kamera, den Rest übernimmt das Tool. Zusätzlich könnt ihr euch während des Abspielens wie üblich umschauen.

Der Blogeintrag, die Beispielseite und der Sourcecode.

Oculus Rift - Real Next Generation Gaming

4.04.2013

Von »Minecraft« einmal abgesehen - welches auf seine eigene Art und Weise super ist, jedoch ein anderes Spielprinzip verfolgt - ist für mich die Spielentwicklung seit »Half-Life 2« stehen geblieben. Daran ändert auch der aktuell vermeintliche Blockbuster »Bioshok Infinite« nichts. Mehr Polygone hier, ein paar Effekte da, sorgen bei mir nicht für dieses Umbruchgefühl, wie damals der Meilenstein »Doom« Anfang der 90er oder die 32- bzw. 64-Bit Konsolengeneration Mitte bzw. Ende der 90er mit Spielen wie »Ridge Racer«, »Virtua Fighter«, »Gran Turismo« oder »Super Mario 64«, welche durch ihre Loslösung von der flachen 2D-Ebene und flüssige Spielbarkeit den Fortschritt aufzeigten und mich mit offenem Mund vor dem Bildschirm fesselten. »Half-Life 2« setzte daraufhin mit seiner Inszenierung und Atmosphäre noch einen drauf.

Das war 2004. Seitdem hat sich bis auf die besagte Polygon- und Effektsteigerung leider nicht viel getan. 3D-Brillen, Wii-Controller oder die Kinectleiste waren ganz nett. Letztendlich fehlte jedoch dieser magische Moment von damals bis zur Präsentation der Oculus Rift. Im Gegensatz zu den früheren Virtual Reality Versuchen scheinen die Entwickler alles richtig zu machen: Geringes Gewicht, Erfassung der Kopfbewegung und große Abdeckung des Sichtfeldes. Das alles in 3D und zu einem erschwinglichen Preis - die Entwicklerbrillen gehen gerade zu einem Preis von 300 $ raus. Fehlt nur noch ein Surround-Headset um sich in ein noch nie zuvor erlebtes Spielgefühl zu versetzen. Ich freue mich drauf. Das wird großartig!

Alex lernt Programmieren!

15.10.2012

Schade eigentlich, dass ich damit nicht bereits vor über 10 Jahren angefangen habe. Die Möglichkeit bestand durchaus. Meinen ersten Rechner bekam ich Anfang der 90er. Einen Amiga 500. Ich war begeisterter Zocker, wollte dann aber auch irgendwann wissen, was sich hinter den Spielen abspielt. So stieß ich auf etwas Code in einer Spielezeitschrift, ich schätze es war C-Code. Auf jeden Fall schreckte mich dieser durch die vielen kryptischen Begriffe und Zeichen so sehr ab, dass ich zunächst beim Zocken blieb.

Ende der 90er holte ich mir dann meinen ersten PC und musste natürlich dieses Internet ausprobieren von dem alle sprachen. Dank eingebautem Modem und AOL-CDs tauchte ich in die Welt des Cyberspace ab und fand es so großartig, dass ich mehr über die Technik dahinter erfahren wollte. Es kamen recht schnell die Begriffe »HTML« und »CSS« auf und dank des vorinstallierten HTML-Editors »Frontpage« sammelte ich die ersten Erfahrungen mit Code. Mein erstes Projekt war ein Bewerbungsschreiben mit Links auf das Bewerbungsfoto sowie weitere Unterseiten, umrahmt von zappelnden GIF-Bildchen und wunderschöner MIDI-Hintergrundmusik. Es war zwar eher zusammengeklickt als gecodet, aber immerhin der Anfang war gemacht.

Das Engagement ließ jedoch kurz darauf aufgrund der Bewerbungs- und Ausbildungsphase nach und wurde erst 2005 wieder entflammt. Damals fing ich an mich mit Photoshop zu beschäftigen und wollte meine gefertigten Bilder im Netz präsentieren. Bei der Vertiefung in HTML und CSS stieß ich dann zwangsläufig auf die Programmiersprachen des Webs: »PHP« und »JavaScript«. Ich besorgte mir eine Video-CD und ein Buch zum Thema PHP sowie ein Buch für die Programmiersprache C, da mich die Spieleprogrammierung offenbar nicht los ließ. Alles erschien jedoch zu kompliziert, zu abstrakt und die Fortschritte, die ich machte waren zu klein, so dass ich das Buch und die Video-CD über PHP frustriert nach einigen Wochen zur Seite legte. Das C-Buch staubt bis heute noch ungeöffnet in irgendeinem Keller vor sich hin.

In diesem Jahr entdeckte ich dann Codecademy. Dieses versprach durch interaktive Kurse einem das Programmieren beizubringen. Mein beleidigter Ehrgeiz zwang mich dazu, mich dort anzumelden. Zusätzlich zu den Übungen habe ich meine Video-CD zu PHP wieder herausgekramt. Ich nahm mir fest vor diesmal nicht vorzeitig aufzugeben und wurde gleichzeitig durch andere Programmieranfänger wie Fiona in meinem Vorhaben bestärkt endlich die Programmierung ernsthaft anzugehen.

Mittlerweile habe ich weit über die Hälfte des JavaSript-Kurses durch und muss sagen, dass Codecademy für den Anfang genau das Richtige für mich ist. Nach einer knappen Einführung werden kurze Aufgaben gestellt. Im gleichen Fenster wird drauflos programmiert und bekommt umgehend das Ergebnis präsentiert. So kann ich auch bei kleinem Zeitansatz Fortschritte machen, ohne mich mit umfangreichen Entwicklungsumgebungen oder Compilern zu beschäftigen. Jetzt gilt es durchzuhalten!

Kino

8.06.2012

Das könnte seit langem mal wieder ein guter Kinoherbst werden. Der neue Tarantino ist so oder so Pflicht:

Django Unchained

 

Das zweiteilige Prequel zu der Herr der Ringe Trilogie:

The Hobbit

 

Und für den großen Freund des Animationsfilmes:

Wreck-It Ralph

 

Brave

Everything is a Remix

24.02.2012

Kirby Ferguson hat den letzten Teil seiner großartigen Serie über Ideen und Kreativität fertig gestellt.

»Creation requires Influence«

Sollte sich jeder Beteiligte des geistigen Dünnschisses rund um SOPA, PIPA, ACTA und Co. anschauen, um den anscheinend nur bis zur eigenen Geldbörse gehenden Horizont zu erweitern.

Passend hierzu noch ein Video, wie Disney sich selbst kopiert.

[Ist auf unserem YouTube wegen des bisschen Jodelns natürlich gesperrt. Huch… wir brauchen ja gar kein ACTA, wir haben ja schon die GEMA!]

The Wormworld Saga (2)

1.01.2012

tws2.png

Nach einem Jahr Wartezeit hat Daniel Lieske endlich den zweiten Teil seines Edelcomics »The Wormworld Saga« fertig gestellt. Anschauen, genießen, unterstützen und auf die kommenden Teile freuen!

Earth

16.11.2011

Atemberaubend, aber auch irgendwie traurig…

Motocross

12.08.2011

Früher konnte ich Motocross irgendwie nicht viel abgewinnen. Früher.

Co-Pilot fährt Rallyweltmeisterschaft

13.02.2011

Patterson

Rallyfahren macht sichtlich Spaß. Erst recht wenn man Chris Patterson heißt und eigentlich »nur« der Co-Pilot des Rallyweltmeisters von 2003, Petter Solberg ist. Grund des Platztausches bei der letzten Wertungsprüfung der Schwedenrally 2011; Solberg wurde übers Wochenende in Schweden bei erlaubten 80 km/h mit 112 km/h gemessen und bekam daraufhin von der Polizei ein Fahrverbot ausgesprochen. Das Citroën-Team verlor durch die Fahrt von Patterson einen Platz und landete in der Gesamtwertung auf 5, was fürs Team sicherlich zu verschmerzen ist und eine unvergessliche Aktion für Patterson war.

Oh Gott, nein!

28.06.2010

SpongeBob

Illustration von Mike Mitchell

1 2 3 »